Aktuelles

Die „alte“ Weiterbildungsordnung vom 18.11.1995 endet drei Jahre nach Inkrafttreten der „neuen“ Weiterbildungsordnung, also am 30.09.2016. Bis zu diesem Termin müssen Teilnehmer der Weiterbildung nach „alter“ Ordnung bei der Geschäftsstelle des Fachgremiums Rechtspsychologie die Zulassung zur Prüfung mit allen erforderlichen Unterlagen beantragt haben. Informationen gibt die Geschäftsstelle.“

Turnusgemäß hat der Vorsitz im Fachgremium Rechtspsychologie gewechselt. Prof. Dr. Bliesener ist nun Vorsitzender, Dr. Kannegießer stellvertretende Vorsitzende. Dem Fachgremium obliegen alle Aufgaben, die für eine sach- und ordnungsgemäße Durchführung, Weiterentwicklung und Evaluation der Weiterbildung unter Aufrechterhaltung fachlicher und inhaltlicher Qualitätsstandards erforderlich sind.

Aufgrund der neuen Möglichkeit zur fachinternen Spezialisierung wird nun denjenigen, die die frühere Übergangsregelung bei Einführung des Zertifikats nicht beantragt hatten, erneut die Möglichkeit des Zertifikatserwerbs ohne vollständiges Durchlaufen des Weiterbildungsprogramms eingeräumt.

Eine Änderung in der Weiterbildungsordnung ermöglicht nunmehr eine Schwerpunktsetzung im Familienrecht. So ist im Bereich B der theoretischen Weiterbildung der alte Punkt B5 Familienrechtliche Fragestellungen aufgetrennt worden in B5 (neu) Familienrechtliche Fragestellungen bei Trennung und Scheidung: Sorge- und Umgangsrecht; Erziehungsfähigkeit; Mediation im Familienrecht sowie B6 (neu) Andere familienrechtliche Fragestellungen: Kindeswohlgefährdung; Fragestellungen bei Ausfall der Eltern oder eines Elternteils, u.a. Adoption; freiheitsentziehende Unterbringung eines Minderjährigen. So können die drei Prüfungsgutachten nur aus dem Bereich Familienrecht stammen, müssen allerdings unterschiedliche Fallkonstellationen (s. B5 und B6) sein. Umgangs- oder Sorgerechtsfragen müssen ebenso wie Verfahren zu Kindeswohlgefährdung enthalten sein.

Durch eine Änderung der Weiterbildungsordnung (WBO) ist es nun im Einzelfall möglich, durch im Ausland erworbene rechtspsychologische Qualifikationen eine Zertifizierung nach der WBO zu erlangen. Vorausgesetzt wird die vollständige und erfolgreiche Teilnahme an einem in Umfang, Inhalt, Struktur und Qualität vergleichbaren Weiterbildungsprogramm im Ausland und eine erfolgreiche Prüfung gemäß § 4.5 WBO.

Die Föderation hat eine Gebühren- und Honorarordnung erlassen. Neu ist, dass die Prüfungs- und Zertifizierungsgebühren neu geordnet und zentral über die TransMIT GmbH eingezogen werden. (s. Dienstleistungen: Rechtspsychologie: Gebühren)

Die Geschäftsstelle des Fachgremiums Rechtspsychologie wird ab sofort von Herrn Wolfgang Claßen (Münster) betreut. Wir danken Herrn Brüdegam (Kiel) für die geleistete Arbeit und wünschen ihm an neuer Wirkungsstätte alles Gute!

Ab 01. Januar 2014 administriert ausschließlich der „TransMIT-Projektbereich für wissenschaftlich-psychologische Dienstleistungen (DGPs)“ (ZwpD) bei der TransMIT GmbH im Auftrag der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen die Weiterbildung und die Fortbildung für Rechtspsychologie BDP/DGPs über die von ihr getragene Geschäftsstelle. Die Phase des Übergangs dieser Administration von der Deutschen Psychologen Akademie auf das ZwpD ist damit abgeschlossen.

Die Geschäftsstelle nahm am 15.04.2013 unter der Leitung von Prof. Stemmler (Marburg) ihre Arbeit auf. Als Sekretär der Geschäfts­stelle wurde Herr Daniel Brüdegam (Kiel) eingestellt. Die Geschäftsstelle wird von der TransMIT GmbH errichtet und betrieben.

Die Administration von Anträgen an die Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) wird seit 01.04.2013 durch die TransMIT GmbH (Rechnungsausstellung und Überwachung des Zahlungsverkehrs) und die Geschäftsstelle der DGPs (Weiterleitung der Anträge an die Ethikkommission und Veranlassung der Rechnungsausstellung) vorgenommen.

Der Präsident der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen, Prof. Dr. Jürgen Margraf, und der Geschäftsführer der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH, Dr. Peter Stumpf, unterzeichneten den Dienstleistungsvertrag zur Unterstützung der Arbeit des Fachgremiums für Weiterbildung in der Rechtspsychologie. Der Vertrag war zuvor vom Föderationsvorstand, vertreten durch die Präsidentin des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. (BDP) und den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e. V. (DGPs), Prof. Dr. Jürgen Margraf, beschlossen worden. Der Vertrag trat am 18.03.2013 in Kraft.